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Manchester Files, Bomba Music


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25.05.2009

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Hallo, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Am 20. Mai habe ich einer interessanten Veranstaltung beingewohnt. Das war ein Treffen mit dem Komponisten Alexander Zhurbin im Theater „Die Schule des modernen Stücks “. Dieses Treffen fand im Rahmen des jährlichen Okudschawa-Festivals Ich rufe meine Freunde zusammen statt. Das Festival, das jedes Jahr am 9. Mai beginnt, ist dem Barden Bulat Okudschawa gewidmet und nach einer Zeile aus seinem Gedicht genannt. Es nimmt Treffen mit Dichtern, Sängern, Komponisten und Schauspielern auf. Ein solches Treffen habe ich am Ende des Festivals besucht. In heutiger Sendung mache ich Sie mit dem Komponisten Alexander Zhurbin bekannt, und er wird sich selbst auch teilweise vorstellen.
MUSIK
Die Musik von Alexander Zhurbin kennt jeder Russe. Meine Generation z. B. sah in der Kindheit die Filme, in den die Lieder von Zhurbin ertönten.
Alexander Zhurbin ist unglaublich tatkräftig und vielfältig. Einerseits arbeitet Zhurbin erfolgreich mit den ernsten akademischen Genres. Er hat 3 Symphonien, zahlreiche Sonaten, Kammermusik, Gesangzyklen, Kantaten und Konzerte komponiert.
Andererseits haben auch seine Werke— mehr als 200 im Bereich der Unterhaltungsmusik Erfolg.
Aber Komponist interessierte sich immer besonders für das musikalische Theater. Hier hat er 8 Opern, 3 Ballette und etwa 30 Musicals geschaffen. Viele Zeitungen in der ganzen Welt, einschließlich New York Times, vergleichen Alexander Zhurbin mit dem amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein und die Moskauer Zeitung "Izwestija" hat Zhurbin als König des russischen Musicals bezeichnet. Seine Rock-Oper "Orpheus und Eurydike" ist ins Roten Buch eingetragen.
Alexander Zhurbin: "Es war alles schon vor langer Zeit. Es ist kaum zu glauben – vor 33 Jahren. Damals erschien mein legendäres Werk, legendäres, wenn ich auch keine schwulstigen Wörter liebe. Das war die Oper "Orpheus und Eurydike", die zurzeit in allen Enzyklopädien der Welt als die erste russische, sowjetische Rock-Oper erwähnt ist. Und es ist bewundernswert, dass man sie immer noch spielt und singt."
MUSIK
Alexander Zhurbin ist Autor der Musik zu mehr als 60 Filmen. Einen großen Erfolg hatte seine Musik zum Film Eine Saga von Moskau, Sie haben eine Melodie aus diesem Film am Anfang unserer Sendung gehört. Diese Lieder wurden sehr beliebt in Russland. Und in Frankreich bekam Alexander Zhurbin einen Preis für die beste originelle Musik zu einem Film im Jahr 2006. Beim Treffen hat Alexander von seiner ersten Arbeit für das Kino erzählt.

Alexander Zhurbin: "Da war ich noch ein sehr junger Komponist und man hat mir vorgeschlagen, die Musik für einen Film zu komponieren. Ehrlich gesagt hat das mir sehr gefallen. Solche Arbeit ist ein Traum jedes Komponisten. Du hörst doch sofort, was du geschrieben hast. Und es gibt eine Möglichkeit, verschiedene Experimente durchführen du kannst Lieder, sowie die ernste Musik schaffen. Der erste Film mit meiner Musik hieß Eine Schwadron der fliegenden Husaren. Die Lieder in diesem Film sind nach den Gedichten des wunderschönen russischen Dichters, Husars Denis Dawidow geschrieben."
Alexander Zhurbin hat ganz am Anfang des Abends einige Lieder aus dem Film Eine Schwadron der fliegenden Husaren selbst gespielt und vorgesungen. In dem Film sang ein Musiker aus Sank Petersburg Alexander Hotschinskij.
MUSIK
Gerade das Schaffen der Musik zu verschieden Filmen hat Alexander Zhurbin mit Bulat Okudschawa zusammengebunden. Davon hat Komponist auch dem Publikum erzählt.
Alexander Zhurbin: "Meine Teilnahme an dem Okudschawa-Festival wurde nicht nur davon bedingt, dass Okudschawa auf dieser Bühne mehrmals aufgetreten war, sondern auch davon, dass ich einmal ein Lied nach seinem Gedicht komponiert habe. Und ich bin sehr stolz darauf. Das war ein Lied für den Film des Regisseures Wladimir Motyl Der Wald. Gewöhnlich schrieb die Musik für Filme von Motyl Komponist Isaak Schwarz und Texte Bulat Okudschawa. Doch es war so gekommen, dass Schwarz abgesagt hat, als man den Film Der Wald drehte. Dann hat Wladimir Motyl mich eingeladen. Und in diesem Film kann man meine Musik hören."
Der Film von Wladimir Motyl Der Wald wurde in der sowjetischen Zeit lange zurückgezogen. Später hat man ihn ohne Lied von Okudschawa und Zhurbin demonstriert. Es hat der Zensur nicht gefallen.
Wie versprochen, gab es am diesem Abend auch Premiere. Die Zuschauer haben zum ersten Mal Fragmente des neuen Musicals Dibuk gehört, das mehr ein musikalisches Drama oder eine musikalische Tragödie ist. Es ist eine Geschichte von judischen Romeo und Julia. Den Haupthelden Hanon hat Oleg Bezinskij, Besitzer einer einzigartigen Stimme Kontrtenor, gesungen.
MUSIK
Außerdem wurde ein Fragment des neuen amerikanischen Films Perestroika gezeigt, dessen Premiere vor zwei Wochen stattfand. Die Musik zum Film haben die amerikanischen Kritiker sehr gelobt.
Beim Treffen hat Alexander Zhurbin auch von seiner Arbeit in Amerika erzählt. 1990 schloß er einen Vertrag ab und fuhr nach den USA fort. Nach 12 Jahren kam Alexander zurück, weil er verstanden hat eine Hoffnung, Amerika zu erobern, in der sich viele Menschen wiegen, sei ganz unerfüllbar. Alexander Zhurbin war mutig genug, um das zu erkennen und nach Russland, wo man ihn und sein Schaffen kennt und liebt, zurückzukehren. Und er bedauerte nie das gemacht zu haben.
Alexander Zhurbin arbeitet mit vielen Liederdichtern, aber ihm zufolge ist sein Lieblingsmitautor immer nebenan das ist seine Frau, die bekannte russische Dichterin Irina Ginzburg.
Irina Ginzburg: "Liebe Freunde, ich bin Ihnen dankbar, dass Sie so herzlich meinen Mann aufnehmen. Ich hatte viel gegen die Organisierung solches Abends. Sie können sich nicht vorstellen, was bei uns zu Hause vor sich geht! Es ist ein Irrenhaus! Ich sagte ihm wozu willst du auf die Bühne? Du bist kein Sänger, kein Schauspieler. Obwohl ich weiß, dass er doch beides ist, und sogar noch mehr. Aber ein Künstler braucht immer noch den Erfolg als Vitamin, er muss die begeisterten Augen sehen. Ich verstehe das, obwohl wir heute schon 15 mal entschieden haben, uns scheiden zu lassen, dann haben wir uns 17 mal versöhnt. Und ich weiß schon nicht mehr, in welcher Phase wir uns zurzeit befinden…"
Alexander Zhurbin: "Jetzt sind wir geschieden."
Irina Ginzburg: "Ach so, jetzt sind wir geschieden. Wie dem auch sei, verstehe ich, ein Künstler bedarf solcher Treffen. Und ich verstehe, dass das auch richtig ist."
Irina erschien auf der Bühne am Ende des Abens und sang die zusammen mit ihrem Mann geschaffenen Lieder. Dazu noch erzählte sie von ihrer Bekanntschaft mit Bulat Okudschawa.
Irina Ginzburg: "Unser Treffen findet heute im Rahmen des Okudschawa-Festivals Ich rufe meine Freunde zusammen statt. Ich hatte das Glück, ein Kind zu sein, als die Poesie in Moskau die Funktion eines Verkünders, eines Lehrers hatte. Ich kannte Okudschawa noch als Kind. Sein Namen ist mit dem Namen meines Vaters, Dichters, Übersetzers und Publizisten Lew Ginzburg eng verbunden. Okudschawa und mein Vater traten oft in verschiedenen Städten Deutschlands zusammen, mein Vati las seine Übersetzungen von Goethe, Schiller und Okudschawa sang seine Lieder. Und ich war so überrascht, wie die Menschen im Saal, die Russisch eigentlich nicht kannten, mit solcher Begeisterung ihm zuhörten. Okudschawa hat ein Gedicht zum Andenken an Lew Ginzburg geschrieben. Und ich möchte ihn nach Gebühr beurteilen. Ich habe ein Gedicht geschrieben, das zum Andenken an Okudschawa gewidmet ist. Später hat Zhurbin es vertont. Es ist eine Paraphrase des Liedes vom blauen Trolleybus und heißt ein Lied von der Moskauer Straßenbahn.
MUSIK
Beim Treffen mit Alexander Zhurbin herrschte die lustige und freundschaftliche Atmosphäre. Alexander hat wunderbar gesungen, hat humorvoll mit dem Publikum kommuniziert und erzählte viel interessantes. Ganz am Ende hat das Wort der Präsident des russisch-grichischen Künstlersverbandes ergriffen. Er versicherte dem Komponisten, dass seine Musik nicht nur in Russland, Amerika und Deutschland beliebt ist, sondern auch in Griechenland und teilte mit, dass Alexander Zhurbin zum korrespondierenden Mitglied der Akademie für Kultur und Kunst ausgewählt ist.
MUSIK
Liebe Freunde, Sie hörten die Sendung Musik für Sie. Ich möchte Sie einladen auch unsere nächste Ausgabe zu hören und freue mich über Rückmeldungen zur Sendung. Diese können Sie an folgende E-mail Adresse schicken:
post-de@ruvr.ru
Beachten Sie, dass nun können Sie zu jedem Beitrag auf unserer Internetseite Ihren Kommentar hinterlassen.Ich warte auf Ihre Meinungen.
Am Mikrophon war Maria Strelkova. Alles Gute und bis bald!

ZUM ANHÖREN

24.05.2009


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